Wichtig: Potenzmittel sollten nicht direkt von Frauen genommen werden.

Allgemeines

Grund des Übels ist ein ganz natürlicher: der Fortpflanzungstrieb, die Arterhaltung, die genetische Weiterentwicklung oder wie immer der Wunsch des Männchens bezeichnt werden mag, zum Zwecke der Zeugung von Nachkommen mit einem paarungsbereiten Weibchen zu kopulieren.

Die für diesen Vorgang erforderlichen Voraussetzungen auf männlicher Seite sind eine für die erfolgreiche Penetration ausreichende Erektionen des Penis, die Fähigkeit zur Ejakulation und die Qualität der Samenzellen.

Potenzmittel wie Viagra nehmen Einfluß auf die Funktionen des äußeren männlichen Geschlechtsorganes und verhelfen somit zur Fähigkeit, den Penis in die Vagina einzuführen. Eine direkte Beeinflussung der Orgasmusfähigkeit und des -zeitpunktes oder der Zeugungsfähigkeit sind durch die Medikamente nicht beabsichtigt. Mittelbar erleben allerdings viele Anwender eine Veränderung durch die Intensität und Dauerhaftigkeit der Erektion.

 

Wie genau wirken Potenzmittel denn nun auf die Erektionesfähigkeit?

Zunächst einmal gilt es Aufzuräumen mit der immer noch vorhandenen irrigen Befürchtung, eine durch ein Potenzmittel hervorgerufenen Erektion entwickele sich unkontrolliert und bleibe für die angegebene Wirkungsdauer erhalten. Dem ist nicht so. Potenzmittel wie Levitra korrigieren lediglich natürliche Prozesse, wie sie bei gesunden Männern ablaufen.

Potenzmittel beginnen keine Erektion, sondern verhindern die unnatürliche frühzeitige Beendigung der Erektion.

 

Wirkungseinschränkungen von Viagra und Co.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erektion ist in jedem Fall die körperliche Reaktionsfähigkeit, die zur Auslösung des Erektionsmechanismus führt. Ohne sexuelle, erotische Reize, visuell, haptisch oder wie auch immer, geht nichts. Ist diese Voraussetzung erfüllt, können Sie sich entspannen, wenn Sie die richtige, vom Arzt verordnete Menge des Potenzmittelwirkstoffes im Blut haben. Dieser Wirkstoff verhindert ab jetzt das unerwünschte Erschlaffen des Penis.

 

Wie wirken Potenzmittel auf die Psyche?

Direkt gar nicht! Aber... Häufig sind Stress und Erwartungsdruck psychische Auslöser für Erektionsstörungen. Diese psychischen Krankheiten können im Laufe der Zeit durch Potenzmittel geheilt werden. Insbesondere der Erwartungsdruck erfordert nicht länger die ablenkende Aufmerksamkeit des Gehirns. "Es klappt ja! Ich muss mir darüber keine Gedanken machen." Die folgende Entspannung unterstützt die erektionserhaltende Wirkung von Viagra rezeptfrei, Cialis und Levitra.

 

Potenzmittel als Übergangslösung.

In vielen Fällen gehört Viagra für eine Nacht, oder Cialis für das Wochenende zum sexuellen Bestandteil einer Partnerschaft. So, wie der Menschheit seit jeher der Stimulation mit Dessous oder ausgefallenen Spielchen auf die Sprünge hilft, erhält den Männern heute und in der Zukunft das blaue, gelbe, orangene oder welche Farbe das Wunder zukünftig auch annehmen wird, die Standfestigkeit.

Häufig ist die erektile Dysfunktion aber auch nur das Ergebnis kurzfristiger Einflüsse und betrifft nur einen zeitlich überschaubaren Lebensabschnitt. Hier dominieren die psychischen Aspekte der temporären Impotenz. Rechtzeitiges Erkennen dieser Situation und entsprechende Anwendung eines Potenzmittels verhindert, dass Impotenz zu einer chronischen (andauernden) echten Krankheit wird.

 

Viagra und die moderne Arbeitswelt

In unserer modernen Gesellschaft bestimmen familiäre und gesellschaftliche Zwänge unseren Alltag weit weniger als früher. Aber mehr noch lässt die moderne, schnelllebige Arbeitswelt den Liebesakt zu einem terminkalendarisch organisierten Ereignis verkommen. Mit den Gedanken noch im Büro oder an der Werkbank muss Mann nun nahezu übergangslos funktionieren. Hier liegt die Domäne von Viagra. Zwar hält die Wirkung von Cialis und Levitra länger an, hat aber dafür auch eine etwas längere "Anlaufzeit" und erwartet einen etwas entspannteren Organismus.

Die Wirkung setzt schnell und sicher ein und ist über Nacht verschwunden. Ideal für das eine Mal oder den einen Abend.

 

Cialis als Kulturdroge

Eine weitere Erscheinung der bereits erwähnten, gesellschaftlichen Veränderungen ist das Phänomen der Singlehaushalte. Heute lernt man am Donnerstag aAbend jemanden kennen und verabredet sich, das Wochenende zusammen zu verbringen. Unausgesprochen, aber genauso selbstverständlich gehört dazu die körperliche Vereinigung, der Geschlechtsverkehr. Und weil alles so neu, aufregend und spontan ist, kann die relativ kurzfristige Wirkungsdauer von Viagra kaufen auch nach hinten losgehen.

 

Cialis wird zu Recht auch als Wochenendpille bezeichnet. Eine Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden dürfte mehr als ausreichend sein. Und wenn doch nicht, hilft wieder Viagra. Aber Achtung: Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Gebrauch. Nehmen Sie nie zwei Potenzmittel gleichzeitig.